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2017-03-05
Anna: Hallo, hier ist wieder:
Ardhi: „Grüße aus Deutschland". Hallo.
Anna: Sie hören: „Urlaub für Singles". Was hast du da?
Ardhi: Ich habe ein paar Fotos mitgebracht.
Anna: Was für Fotos?
Ardhi: Urlaubsfotos.
Anna: Oh je, das hab ich befürchtet. Urlaubsfotos!
Ardhi: Hier schau mal . . . das bin ich in Paris, vor dem Eiffelturm.
Anna: (ironisch) Das hätte ich ja nie erraten.
Ardhi: Und hier bin ich in Athen. Schau, ich und die Akropolis.
Anna: Mhm.
Ardhi: Und hier bin ich in . . . (Anna gähnt) Willst du die Fotos überhaupt sehen?
Anna: Ja, äh …
Ardhi: Oder willst du meine Fotos lieber hören?
Anna: Wie bitte? Fotos hören?
Ardhi: Ja, ich spiele Melodien aus den Ländern, in denen ich schon war.
Anna: Ach so. Und die Hörer und ich raten, wo du warst.
Ardhi: Genau. Hier ist das erste Lied.
Anna: Aha, du warst in … Spanien.
Ardhi: Ja. Und jetzt das zweite.
Anna: Du warst auch schon in … Russland.
Ardhi: Ja. Und das dritte.
Anna: Und du warst in … Irland. Schön. Da möchte man gleich tanzen.
Ardhi: Tanzen? Äh, hier ist noch ein Lied.
Anna: Hm?
Ardhi: Italien.
Anna: Ach, Italien!
Ardhi: Und wir gehen jetzt auch nach Italien. Gerlinde, die Sie jetzt im Interview hören werden, war nämlich auch dort. Gerlinde ist 30 Jahre alt und arbeitet als Sachbearbeiterin.
Anna: Sie arbeitet also in einem Büro.
Ardhi: Gerlinde war in einem Hotel auf einem Felsen am Meer. Es gab kein Dorf in der Nähe.
Anna: Äh … und abends?
Marion: Also, du warst sicher viel schwimmen, hast Ausflüge gemacht. Was hast du abends gemacht?
Gerlinde: Abends gab's ein Animationsprogramm. Dadurch, dass wir da oben auf dem Felsen waren, weit und breit war kein Dorf …
Ardhi: Es gab ein „Animationsprogramm".
Anna: Zum Beispiel: 10 Uhr: Gymnastik, 12 Uhr: Volleyball-Spielen am Strand, 19 Uhr: Karaoke und danach: Tanz.
Ardhi: Das wäre ja nichts für mich. Termine! Und das im Urlaub!
Anna: Gerlinde hat es Spaß gemacht. Sie nennt zwei Beispiele aus dem Animationsprogramm. Welche?
Gerlinde: Abends gab's ein Animationsprogramm, dadurch, dass wir da oben auf dem Felsen waren, weit und breit war kein Dorf. Und dann gab's da ein italienisches Animationsteam und die haben jeden Tag . . . haben die sich was einfallen lassen. Mal eine italienische Operette oder ein Tanzabend . . .
Anna: Was gab es im Animationsprogramm?
Aufgabe
Ardhi: Eine italienische Operette und einen Tanzabend.
Anna: Ein „Animationsteam" hat das Programm gemacht.
Ardhi: Das Team hat „sich jeden Tag etwas einfallen lassen".
Anna: Sie kennen vielleicht: „Mir fällt etwas ein". Also, „ich habe einen Gedanken, eine Idee".
Ardhi: Und „Ich lasse mir etwas einfallen", bedeutet das Gleiche: „Ich bin offen für die Ideen, die kommen".
Anna: Also: Das Team hatte jeden Tag neue Ideen.
Ardhi: „Das Team hat sich jeden Tag etwas einfallen lassen". So wie wir!
Anna: Ja, ja. „Das Team", das „Animationsprogramm", „Ideen" …
Ardhi: Das sind internationale Wörter.
Anna: Das sind Wörter, die es in vielen Sprachen gibt. Solche Wörter helfen Ihnen beim Verstehen. Du, Ardhi, warst du auch schon mal allein im Urlaub? Ohne Freunde oder Familie?
Ardhi: Na klar, schon öfter.
Anna: Und … hast du dich da nicht einsam oder traurig gefühlt?
Ardhi: Nein, ich war zwar allein, aber nicht einsam.
Anna: Aha. „Allein" – „einsam": Das bedeutet etwas Ähnliches. Aber eines der beiden Wörter ist ein bisschen negativ, das andere ist neutral. Welches ist neutral?
Aufgabe
Ardhi: „Allein" - das ist eher neutral.
Anna: „Einsam" – das ist ein bisschen negativ. Zum Beispiel:
Ardhi: Niemand ist da! Ich bin ja so einsam!
Anna: Aber du warst ja nicht einsam.
Ardhi: Ich? Nein. Ich habe immer nette Leute kennen gelernt.
Anna: Aha.
Ardhi: Man muss sich natürlich etwas einfallen lassen, man muss Ideen haben. Dann kann man mit anderen ins Gespräch kommen.
Anna: „Mit jemandem ins Gespräch kommen", das bedeutet: mit jemandem anfangen zu sprechen, jemanden kennen lernen.
Ardhi: Gerlinde war auch allein im Urlaub, denn sie ist zurzeit Single.
Anna: Wie ist Gerlinde mit anderen ins Gespräch gekommen?
Marion: War das nicht problematisch, als Frau alleine?
Gerlinde: Nein, eigentlich überhaupt nicht. Das war ein ganz ein kleines Hotel, und wir waren zu acht, also fünf Single-Frauen und drei Single-Männer und dann lernt man sich natürlich am Strand kennen, spätestens wenn man Leute sucht fürs Volleyball-Spielen. Und da kommt man dann ganz schnell ins Gespräch und äh … ja, gleich am ersten Tag eigentlich … Und dann ist man dann so die ganze Zeit zusammen, dann tut man sich schon zusammen. Also, einsam ist da niemand.
Ardhi: Wie hat Gerlinde Leute kennen gelernt?
Aufgabe
Ardhi: Gerlinde hat jemanden zum Volleyball-Spielen gesucht.
Anna: So ist sie mit anderen ins Gespräch gekommen.
Ardhi: Sie hat vielleicht gesagt: Hallo, haben Sie Lust mit mir Volleyball zu spielen?
Anna: Vielleicht waren aber auch ganz junge Leute am Strand. Dann würde man „du" sagen. Wie würde man fragen, wenn es mehrere sind? Hallo …
Aufgabe
Ardhi: Hallo, habt ihr Lust mit mir Volleyball zu spielen?
Anna: Und jetzt kommt noch die Wiederholung. Ein paar wichtige Sätze zum Nachsprechen für Sie.
Wiederholung mit Nachsprechpausen
Anna: Das Team hat sich etwas einfallen lassen.
Ardhi: Das Team hat sich etwas einfallen lassen.
Anna: Man kommt schnell ins Gespräch.
Ardhi: Man kommt schnell ins Gespräch.
Anna: Gerlinde war allein im Urlaub.
Ardhi: Gerlinde war allein im Urlaub.
Anna: Ich bin ja so einsam!
Ardhi: Ich bin ja so einsam!
Anna: Tschüs, bis zum nächsten Mal.
Ardhi: Tschüs.
Anna: Du, Ardhi?
Ardhi: Ja?
Anna: Wie bist du jetzt wirklich mit den Leuten ins Gespräch gekommen?
Ardhi: Och, ich habe einfach gesagt: Hallo, schöne Frau, haben wir uns nicht schon mal gesehen?
Anna: Ach Quatsch. Du lügst.
Ardhi: Stimmt. Also gut, ich habe gesagt: Entschuldigung, könnte ich bitte mal Feuer haben?
Anna: Aber … du rauchst doch gar nicht.
Ardhi: Ach so, ja, stimmt … Also, ich habe gesagt …
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