• 注册
  • 登录
  • 德语助手▼
    • 法语助手
    • 德语助手
    • 西语助手
    • 欧路英语
  • 在线词典
  • 德语课堂
  • 德语输入法
  • 德语听力
  • 德语翻译
  • 德语助手软件
  • 手机词典
  • 德语背单词
  • 每日一句:Alle wissen, dass es schwerer ist, die Theorie in die Praxis zu setzen, als umgekehrt.

德语助手

  • 法语助手
  • 德语助手
  • 西语助手
  • 欧路词典
  • 注册
  • 登录

德语助手

作者的其它帖子:
该作者还未发布其它的帖子

[每日听力]妇女节必看 :5分钟领略居里夫人的传奇一生

2026-03-08

  • 0
  • 0
视频播放地址

Marie Curie - Eine Frau revolutioniert die Wissenschaft I 20th CENTURY WOMEN


Der große Traum eines jungen Mädchens aus Polen war es, ein Leben für die Wissenschaft zu führen.



Das war Anfang des 20. Jahrhunderts ungefähr so realistisch, als würde man heute eine Bikini-Modenschau bei den Taliban planen.



Doch Marie Curie hat sich niemals aufhalten lassen.



Sie wurde einfach besser als die Männer und wurde so die erste anerkannte Wissenschaftlerin der Neuzeit.



Mein Name ist Nila.



Herzlich willkommen zu 20 Century Women.



Im letzten Jahrhundert haben sich die Frauen viele Rechte erkämpft.



Das Recht zu wählen zum Beispiel.



Oder einen Beruf zu ergreifen, ohne ihren Ehemann um Erlaubnis fragen zu müssen.



Das dürfen sie nämlich erst, ob ihr es glaubt oder nicht, seit 1977.



Die Wissenschaft war jahrhundertelang eine Festung, in der die Männer keine Frauen duldeten.



Wie Marie Curie es dennoch geschafft hat, diese Festung zu erobern, die Radioaktivität zu erforschen und zwei Nobelpreise zu gewinnen, erzähle ich euch jetzt.



Marie Curie kommt als Maria Salomea Sklodowska in Warschau zur Welt.



Am 7. November 1867.



Mit vier kann sie schon lesen.



Ihr Abitur besteht sie als Klassenbeste.



Etwas, das sie ihr ganzes Leben lang versuchen wird, immer die Beste zu sein.



Ihr sehnlichster Wunsch zu studieren wird ihr vorerst nicht erfüllt, denn in Warschau ist das den Frauen verboten.



Im Ausland allerdings gibt es inzwischen Universitäten, die Frauen zum Studium zulassen.



Sie schließt mit ihrer Schwester einen Pakt.



Erst würde sie arbeiten und ihr das Medizinstudium in Paris bezahlen, dann würde ihre Schwester dasselbe für sie tun.



Paris kommt der jungen Dame aus Polen vor wie der Himmel.



Hier sind die Universitäten mittlerweile gemischt.



Allerdings sind die Frauen mit gerade mal drei Prozent eine sehr kleine Minderheit.



Sie schreibt sich für ein Studium der Physik an der Sorbonne ein.



Ihre Leistungen sind glänzend.



Ihre Physikprüfungen schließt sie als Beste ab.



In Mathematik wird sie Zweitbeste.



Schon jetzt macht sie von sich reden.



Bei einer Forschungsarbeit trifft sie auf den jungen Forscher Pierre Curie.



Der hat schon als Junge in sein Tagebuch geschrieben, geniale Frauen sind leider selten.



Kein Wunder, dass er von der polnischen Physikerin fasziniert ist.



Die beiden heiraten.



Aus Maria wird Marie Curie.



Marie Curie will nun auch noch ihre Doktorarbeit machen.



Sie sucht nach einem Thema.



1895 hatte Henri Becquerel entdeckt, dass von Uranverbindungen eine Strahlung ausgeht.



Marie beschließt, hier weiterzuforschen.



Pierre und sein Bruder haben ein Messgerät für Quarze entwickelt, das jetzt zum Einsatz kommt.



Und sie entdecken eine Substanz, die 400-mal aktiver strahlt als Uran.



Sie nennen es nach ihrer Heimat, Polonium.



Später kommt ein weiteres Metall dazu, mit 800-facher Strahlung von Uran, das sie Radium nennen.



Sie dringen in einen Bereich vor, der damals noch ein großes Geheimnis ist.



Die Mikrostruktur von Materie.



Man muss sich vorstellen, der Aufbau eines Atoms liegt noch völlig im Dunkeln.



Es wird sogar heiß diskutiert, ob das Atom überhaupt existiert.



Die gemessene, sehr schwache Strahlung nennt Marie Curie Radioaktivität, nach dem lateinischen Wort radio für Strahlung.



Endlich darf Marie Curie als Belohnung für ihren eisernen Willen und ihre unermüdliche Arbeit die Doktorarbeit schreiben und erhält die Benotung sehr lobenswert.



Wieder ist sie Pionierin, denn es ist die erste Doktorarbeit einer Frau.



Und das Unglaubliche geschieht.



1903 bekommen Pierre, Marie und Henri Becquerel den Nobelpreis für Physik.



Somit ist Marie Curie die erste weibliche Nobelpreisträgerin.



Ein Jahr später kommt ihre Tochter Eve zur Welt.



Auch ihre Mädchen interessieren sich für Physik und nicht selten verbringt die Familie ganze Tage zusammen im Labor.



Diese Harmonie wird erschüttert, als Pierre Curie 1906 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt.



Marie Curie ist am Boden zerstört.



Sie hat nicht nur ihren Mann verloren, sondern auch ihren wertvollsten Unterstützer.



Doch Marie Curie ist eine Kämpfernatur.



Einige Monate später setzt die Physikerin die Lehrtätigkeit ihres verstorbenen Mannes an der Sorbonne fort.



Wieder ist sie die erste Frau, die an der Sorbonne lehrt.



Marie veröffentlicht ihr Buch, die Radioaktivität, das zu den grundlegenden Werken dieser Wissenschaft gehört.



Zwölf Jahre nach der Entdeckung des Radiums gehört die 43-jährige Marie zu den bedeutendsten Physikern in ihrer Zeit.



Man redet ihr zu, sich um die Aufnahme in die Akademie der Wissenschaften zu bewerben.



Vergeblich.



Die Männer blocken ab.



Ihr männlicher Konkurrent gewinnt mit zweistelligem Vorsprung.



Hier wird sie nicht die erste Frau sein, die Einzug erhält in eine Männerbastion.



1911 verleiht die Akademie der Wissenschaften in Stockholm ihr ihren zweiten Nobelpreis für die Entdeckung des Radiums.



Diesmal gehörte ihr ganz allein.



Der Erste Weltkrieg beginnt.



Marie Curie widmet ihre ganze Zeit und Energie dem Aufbau von radiologischen Zentren und konstruiert für das Rote Kreuz eine mobile Röntgeneinrichtung, die dorthin kann, wo sie gebraucht wird.



Endlich kann man durch das Röntgen entdecken, wo im Körper der Soldaten die Gewehrkugeln stecken.



Mit 20 Fahrzeugen führen sie über eine Million Untersuchungen durch und retten Tausenden das Leben.



Schon seit ihrem ersten Nobelpreis ist Marie Curie eine Berühmtheit, die von Journalisten und heute würde man sagen Paparazzi verfolgt wird.



Die Presse lobt sie in den höchsten Tönen für ihren Kriegseinsatz und kritisiert sie für ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, aber nur, weil sie eine Frau ist.



Und sie zerreißen sie wegen ihres Privatlebens.



Als sie an der Sorbonne lehrt, schreiben die Zeitungen empört, wenn eine Frau Vorlesungen vor Studenten beiderlei Geschlechts halten darf, wo bleibt da die Überlegenheit des Mannes?



Doch das ist gar nichts gegen die Hetzkampagne, die sie fast den zweiten Nobelpreis kostet.



Marie Curies Affäre mit dem verheirateten Physiker Paul Langevin ist aufgeflogen.



Dummerweise kam seine Frau dahinter.



Maries Wohnung wird belagert, sie erhält sogar Morddrohungen.



Das Nobelkomitee fordert sie auf, den Preis nicht persönlich entgegenzunehmen.



Doch sie antwortet ganz cool, dass ihre wissenschaftliche Arbeit nichts mit ihrem Privatleben zu tun habe und sie lässt sich nicht davon abhalten, zur Verleihung nach Stockholm zu fahren.



Ein mutiger Schritt, der aufgeht.



Das Königreich Schweden ehrt sie mit einer feierlichen Zeremonie.



Viele wären in der Situation eingeknickt.



Marie Curie unternimmt viele Reisen durch die ganze Welt.



Zusammen mit Albert Einstein engagiert sich die Wissenschaftlerin angesichts der wachsenden Gefahren in der Internationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit des Völkerbundes, die sich für die Kultur, die Wissenschaft und den Frieden einsetzt.



Die letzten Jahre ihres Lebens widmet sich Marie Curie mit all ihrer Energie dem Aufbau eines Radium-Institutes, um die medizinische Wirkung des Radiums zu erforschen.



Zusammen mit einem Arzt gründet die Nobelpreisträgerin eine Ambulanz zur Behandlung von Krebskranken.



Bald hat die Abteilung für Strahlentherapie die ersten geheilten Patienten zu verzeichnen.



Die Presse feiert sie als Heilerin.



Dieses geheimnisvolle Radium fasziniert die Menschen.



Der Substanz werden alle möglichen magischen Kräfte zugeschrieben.



Es gibt Verjüngungscremes und Radiumzigaretten.



Sogar radioaktives Wasser zum Trinken wird verkauft.



Doch der Renner ist ein Wecker mit Leuchtziffern, von den sogenannten Radium Girls am Fließband hergestellt.



Ein trend mit schrecklichen Folgen.



Es kommt zu zahlreichen Vergiftungen und Todesfällen.



1937 wird Radium außer für die Anwendung im medizinischen Bereich verboten.



Auch seiner Entdeckerin wird das Radium zum Verhängnis.



1934 stirbt sie qualvoll an den Folgen der Strahlung, der sie jahrzehntelang im Labor ausgesetzt war.



So erlebt sie es nicht mehr, dass ihre Tochter Irene und ihr Mann 1935 den Nobelpreis erhielten.



Und das macht drei Nobelpreise in einer Familie.



Einzigartig in der Geschichte.



Marie Curie hat aus dem Radium-Institut eine auf der ganzen Welt wissenschaftlich anerkannte Forschungseinrichtung gemacht.



Viele Frauen, die dort arbeiteten, gründeten später in ihren eigenen Ländern Forschungsinstitute.



Sie bekamen neun Ehrendoktortitel, Schulen und Universitäten tragen Marie Curies Namen.



Nach Marie und Pierre Curie ist ein chemisches Element, Curium, benannt worden und Curie wurde die Maßeinheit für die Aktivität eines radioaktiven Stoffes genannt.



Die zweifache Nobelpreisträgerin hielt die Wissenschaft für etwas Schönes.



Der Wissenschaftler in seinem Laboratorium sei nicht nur ein Techniker, sagt sie.



Vor den Geheimnissen der Natur stünde er mit der gleichen Andacht wie ein Kind vor einem Märchen.



Dieses Märchen hat aber kein Happy End.



Schon Pierre Curie hat in seiner Dankesrede zum Nobelpreis gesagt, dass Radium in den Händen von Kriminellen sehr gefährlich werden könne.



Und der nächste Schritt der Wissenschaft nach Maries Tod war die Kernspaltung.



Der Wettlauf um den Bau der Atombombe begann.



Die nuklearen Katastrophen werfen einen dunklen Schatten auf diese bedeutenden Entdeckungen der Wissenschaft, an denen Marie Curie beteiligt war.



Dennoch war sie eine geniale Pionierin, die für das lebte, woran sie geglaubt hat.



Die Wissenschaft, hat sie gesagt, ist von Menschen gemacht.



Also kann sie nicht perfekt sein.



Wie seht ihr das?



Ist die Wissenschaft mehr Fluch oder mehr Segen?



Wie könnte man verhindern, dass wissenschaftliche Entdeckungen wie die Kernspaltung gegen die Menschheit verwendet werden?



Ich bin sehr gespannt, was ihr dazu sagt, denn ich finde, das macht einen schon ein bisschen nachdenklich.



Die meistgelesene Schriftstellerin aller Zeiten, hier geht es zu Agatha Christie.



Also dann, bis zum nächsten Mal bei 20th Century Women.

沙发还没有被抢走,赶紧过来坐会吧

德语助手

作者的其它帖子:
该作者还未发布其它的帖子

德语助手最权威的德语词典

前往下载

德语助手最权威的德语词典

扫描二维码,下载《德语助手》

返回德语角首页
广告联系| 意见反馈| 合作伙伴| 关于德语在线词典|手机版网站 | 德语热词榜 | HTTPS 欧路软件 ©2026 词库版本20181006 沪ICP备08016489号 沪公网安备 31010702001491号