2016-08-05
Es waren einmal ein Mann und eine Frau. Sie waren nicht reich, aber auch nicht arm. Sie hatten einen Sohn. Er hiess Hans und hatte eine Flöte, die schöner tönte, als alle anderen Flöten auf der ganzen Welt. Wenn er damit spielte, war es, als würden tausend Vögel singen. Und wenn die Menschen sie hörten, wurden sie froh und hörten auf zu streiten.
Als Hans gross war, sagte sein Vater zu ihm: "Heute nehme ich dich mit in die Stadt. Wir gehen zur Bank und holen das Geld für das nächste Jahr. Dann weisst du, wie das geht, denn ich bin langsam alt." Hans sagte: "Ich komme gern mit, lieber Vater. Aber du bist doch noch nicht alt!" Der Vater lächelte und sie gingen in die Stadt.
Nach einem Jahr sagte der Vater: "Wir brauchen wieder Geld. Aber dieses Mal musst du alleine zur Bank gehen. Den Weg kennst du ja." Hans freute sich. Er nahm seine Flöte und ging in die Stadt. Auf dem ganzen Weg spielte er und war fröhlich. Er holte das Geld und tat es in einen Sack.
Auf dem Heimweg sah er viele Menschen, die einen toten Mann schlugen und beschimpften. Hans erschrak und fragte: "Was tut ihr da?" Ein dicker Mann antwortete ihm: "Dieser Mann ist gestorben und hat seine Schulden nicht bezahlt." Da sagte Hans: "Tote muss man in Ruhe lassen! Wie viel Schulden hatte dieser Mann? Ich werde sie bezahlen."
2016/8/6 9:13:36
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