德语助手
2026-02-22
Napoleon Bonaparte, Julius Cäsar und Sigmund Freud.
Alle drei (Herrschaften) hatten eines Gemeinsam.
Sie hatten natürlich mehreres gemeinsam: zum Beispiel waren sie alle Männer.
Aber wusstest du, dass alle drei angeblich unter Migräne gelitten haben sollen?
Ich erklär dir heute, dass da eigentlich viel mehr hinter steckt als nur Kopfweh.
Ich bin Felix und heute geht's um Migräne.
Gleich zum Anfang muss ich euch sagen, dass das Thema bis heute nicht ganz erforscht ist.
Wir wissen immer noch nicht ganz genau, wieso der eine Migräne bekommt und der andere nicht.
Was wir aber wissen ist, dass Migräne nicht nur Kopfschmerzen sind, sondern viel mehr.
Bei der Migräne kommt es zu starken, häufig einseitig pochenden Kopfschmerzen.
Bei viele Patienten sind diese Attacken begleitet von Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die Betroffen sind außerdem oft lichtscheu und lärmempfindlich oder haben ein leichtes Augentränen.
Und weil die Begleiterscheinungen häufig vor den Kopfschmerzen auftreten und die Migräneanfälle anmelden nennt man sie Aura.
Bei so einem Migräneanfall hat man also sehr unangenehme Kopfschmerzen, die etwa vier bis 72 Stunden anhalten können.
72 Stunden sind ganze drei Tage!
Und viele leiden nicht nur unter Kopfschmerzen, sondern auch unter Übelkeit oder haben ein Flimmern oder Blitzen vor den Augen.
Da gibt's aber noch eine Menge mehr!
Was jetzt aber genau einen Migräneanfall auslöst, ist von Patient zu Patientin sehr unterschiedlich.
Diese Attacken sind echt qualvoll und können die Lebensqualität unglaublich senken.
Das muss ich wahrscheinlich gar nicht erst dazu sagen.
Es gibt aber einige Dinge, von denen man merkt, dass sie die Migräne auslösen können und dass ist sehr individuell.
Vielleicht hast du ein paar von denen schon selbst rausgefunden.
Stress ist bei Migräne zum Beispiel häufig ein Auslöser.
Viele Betroffene haben vor allem dann Anfälle, wenn ihr Stresslevel extrem hoch ist,
aber auch wenn die Anspannung nachlässt, wie zu Urlaubbeginn oder zum Wochenende.
Ein paar Ess- und Lebensgewohnheiten, wie Schokolade, Alkohol oder Rauchen, aber auch Schlafmangel können Gründe sein.
Was auch noch zu erwähnen ist: Auch die Einnahme der Pille oder das Einsetzen der Periode wird immer wieder als Auslöser genannt.
Da kommt es nämlich zur Hormonverschiebung, das ist auch der Grund, warum mehr Frauen als Männer unter Migräne leiden.
Ihr merkt, es gibt ganz viele Triggerfaktoren.
Am besten findet man die für sich selber raus, indem man ein Kopfschmerztagebuch führt.
Im Verlauf kann man dann nachvollziehen was ein Auslöser gewesen sein könnte.
Mich würde interessieren welche es bei euch sind.
Schreibt die gern in die Kommentare!
Migräne ist leider bis heute nicht heilbar.
Du kannst es aber ein stückweit vorbeugen, zum Beispiel durch Entspannungsübungen oder Ausdauersportarten,
wie Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen.
Vielen hilft es auch, einen geregelten Tagesablauf zu haben mit regelmäßigen Mahlzeiten und genügend Schlaf.
Die Arten, wie man einen Migräneanfall vermindert, sind total individuell.
Es kann also sein, dass sie dem einen helfen und dem anderen nicht.
Auch hier kann dir vielleicht auch ein Kopfschmerztagebuch helfen.
Welche Tipps und Tricks habt ihr für euch schon entdeckt?
Vielleicht hilft es ja auch jemand anderem.
Schreibt auch die gerne unten in die Kommentare.
Wenn die Kopfschmerzen so stark werden, dass du deinen Alltag nicht mehr problemlos meistern kannst,
dann zögere wirklich nicht, zum Arzt zu gehen.
Einfach nur Schmerzmedikamente aus der Apotheke zu holen und zu schlucken kann alles sogar noch schlimmer machen,
denn Schmerztabletten können wiederrum Kopfschmerzen auslösen.
Kopfweh ist halt nicht gleich Kopfweh, es gibt zum Beispiel auch sogenannte Clusterkopfschmerzen.
Was das ist, erkläre ich euch in einem der nächsten Videos.
Deshalb sollte immer eine Abklärung von einem Arzt oder einer Ärztin erfolgen.
Also, danke fürs Zuschauen, passt auf euch auf und bis zum nächsten Mal!
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