2016-10-01
Anna: Hallo! Hier ist wieder.
Ardhi: „Grüße aus Deutschland". Hallo.
Anna: Heute mit der Folge: „Warum verreisen wir?"
Ardhi: Platon in seinem berühmten „Kratylos" hat schon gesagt, dass . . .
Anna: Platon? Kratylos? Was redet Ardhi da? Was ist denn los, Ardhi?
Ardhi: Bei uns geht es doch heute auch um Griechenland.
Anna: Griechenland, ja sicher. Aber doch nicht das Griechenland Platons, sondern das Reiseland von heute.
Ardhi: Ja, sicher: die Akropolis, der Parthenon, die …
Anna: (unterbricht) Also, mit dir fahre ich sicher nicht in Urlaub. Steine anschauen! Ich möchte schwimmen, spazieren gehen, gut essen …
Ardhi: Tja, es gibt eben viele Gründe, um zu reisen. Für mich ist es wichtig, dass ich irgendwie etwas Neues lerne, wenn ich irgendwo bin.
Anna: „Irgendwie, irgendwo" Kannst du das vielleicht irgendwie genauer erklären?
Ardhi: Nein. Aber wir können jetzt ja mal irgendwas hören. Vielleicht Stefan.
Anna: Okay. Sie hören jetzt gleich Stefan, einen Studenten. Er hat bei seinen Reisen vor allem dies gelernt. Man kann sein Leben auch anders gestalten.
Ardhi: Man kann sein Leben auch anders gestalten. Also: Man kann auch anders leben.
Stefan: … Aber dann lernt man ja doch dort auch Leute kennen, und man merkt, aha, die leben irgendwie anders. Die verhalten sich doch irgendwie etwas anders in ihrem Alltag. Da denkt man dann schon drüber nach, wie man selbst so sein Leben gestaltet. Und merkt plötzlich, es gibt schon andere Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten und merkt, aha, das ist ja auch ganz schön oder interessant, wie die das machen. Und … das ist eine große Bereicherung. Also, dort … merkt man, das eigene Leben kann man irgendwie viel vielfältiger … leben.
Anna: Haben Sie es gemerkt? Das Wort „Leben" kam fünfmal vor.
Ardhi: Das Wort „anders" oder „andere" kam dreimal vor. Es sind also sehr wichtige Wörter. Solche Wörter nennt man „Schlüsselwörter". Es sind die Schlüssel zu einem Text.
Anna: „Die Leute in anderen Ländern leben anders."
Ardhi: „Sie verhalten sich etwas anders in ihrem Alltag"
Anna: „Sich verhalten" – das bedeutet: sich benehmen, handeln.
Ardhi: Und „der Alltag" das sind die ganz normalen Tage, an denen man arbeitet, einkauft usw. Das tägliche Leben.
Anna: „Die Leute verhalten sich irgendwie anders in ihrem Alltag." Stefan sagt „irgendwie", weil er nicht konkret sagt, wie. Irgendwie.
Ardhi: Er hat gesagt: Es gibt auch andere Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten, zu planen.
Anna: Stefan findet das positiv. Hören Sie noch mal bitte, wie er das ausdrückt.
Stefan: Und merkt plötzlich, es gibt schon andere Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten und merkt, aha, das ist ja auch ganz schön oder interessant, wie die das machen. Und … das ist eine große Bereicherung.
Ardhi: Das „Andere" gefällt Stefan. Es ist „schön" oder „interessant".
Anna: Es ist „eine Bereicherung".
Ardhi: „Die Bereicherung".
Anna: Sie kennen vielleicht das Adjektiv?
Ardhi: „Reich". Eine Bereicherung ist etwas, was das Leben reich macht. Damit meint Stefan aber nicht Geld. Man kann auch innerlich reich sein.
Ardhi: So, aber jetzt zurück nach Griechenland. Anna: Äh, zu . . . Platon?
Ardhi: Nein, zu Gerlinde.
Anna: Ach so.
Ardhi: Gerlinde hat einmal ihren Urlaub in Griechenland verbracht.
Anna: Gerlinde ist Single, sie hat zurzeit keinen Freund oder Mann.
Ardhi: Sie und andere Singles haben gemeinsam ein Segelboot gemietet.
Anna: Ein Segel, das ist ein großes Tuch, das am Boot befestigt ist. Wenn der Wind in das Segel bläst, fährt das Boot.
Ardhi: Sie sind mit dem Segelboot an der Küste entlang gefahren. Und da hatte Gerlinde ein schönes Erlebnis.
Anna: Das „Erlebnis" – hören Sie in diesem Wort ein bekanntes Wort?
Ardhi: Das Leben. Das Leben ist voll von Erlebnissen.
Anna: Man kann auch sagen: voll von Ereignissen.
Ardhi: Was wir erleben, macht unser Leben interessant.
Anna: Es gibt schöne und schlimme Erlebnisse.
Ardhi: Gerlindes Erlebnis war schön. Sie hören es sicher schon an ihrer Stimme.
Anna: Sie hat nämlich etwas ganz Besonderes gesehen. Was hat sie gesehen?
Anna: „Zwei Delfine."
Ardhi: Das sind diese großen Tiere, die im Wasser leben. Sie kommen oft ganz nahe an Boote heran, um zu spielen.
Anna: Ah, die kleinen Süßen! Jetzt kommt noch die Wiederholung – für Sie zum Nachsprechen.
Anna: Die Leute verhalten sich etwas anders.
Ardhi: Die Leute verhalten sich etwas anders.
Anna: Ihr Alltag ist etwas anders.
Ardhi: Ihr Alltag ist etwas anders.
Anna: Sein Leben gestalten.
Ardhi: Sein Leben gestalten.
Anna: Sie hatte ein schönes Erlebnis.
Ardhi: Sie hatte ein schönes Erlebnis.
Ardhi: Wir wünschen Ihnen viele schöne Erlebnisse.
Ardhi und Anna: Tschüs!
2016/10/7 15:42:19
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